"Je weiter sich diese
Geschichten des gegenseitigen
Schenkens verbreiten,
desto stärker wird
die Gemeinschaft sein."
CHARLES EISENSTEIN
Schenken - eine Einladung
Neben der Freude und der enormen Energie, die in mir zum Schenken lebt, ist es verblüffend, was mein Körper mir erzählt, während ich an diesem Teil meiner Website arbeite.
Eine Enge im Brustbereich macht sich bemerkbar. Mein Atem wird flach und ein leises Gefühl der Ohnmacht taucht beinahe unbemerkt auf.
Dass es mir so geht, obwohl mir etwas wichtig ist - das ist das erste Zeichen dafür, dass ich allein nicht weiterkomme. Dass ich eure Hilfe brauche. Denn genau darum geht es mir.
Wir brauchen einander.
WARUM SCHENKEN?
Der Autor und Kulturphilosoph Charles Eisenstein schreibt über die Ökonomie unserer Zeit, sie habe den Reichtum, den wir Menschen immer wieder hatten, auf eine Weise umgewandelt, sodass er nicht mehr der menschlichen Gemeinschaft gehört.
Seine Worte berühren mich, weil sie etwas benennen, das ich immer spüre. Eine Sehnsucht nach Rückbindung. Nach getragen sein. Nach Vertrauen, das zirkuliert.
Diese Ressource zurückzugewinnen und sie wieder in die Hände von Gemeinschaften zu legen, ist Teil meiner Arbeit.
Ich mache einen Anfang, indem ich fest entschlossen bin, mich und meine Arbeit der Welt zu schenken. Was ich anzubieten habe, soll Gemeingut sein.
GEMEINSCHAFT
Damit ich mich der Welt schenken kann, muss ich selbst beschenkt werden.
Während ich das schreibe, möchte ich auch anderen Mut machen zu sagen: Ich brauche so viel! Und ich kann es nicht allein.
Was ich, was du, was wir alle zum Leben brauchen, soll fließen – aus Verbundenheit, nicht aus Zwang. Ich möchte dich einladen, Teil einer verloren geglaubten Gemeinschaft zu werden, die dieses Prinzip zurückerobert.
Jede* kann nur das geben, was gerade möglich ist – und Gemeinschaft wächst auch dort, wo Menschen sich beschenken lassen, still mitgehen, lauschen und reflektieren.
GELDGESCHENKE
Aus dieser Haltung heraus, frage ich hier auch direkt nach (Geld-)geschenken.
Über Geld zu sprechen ist auch für mich mit viel Scham, Widerstand und Unsicherheit verbunden. Aber auch hierin liegt eine Chance. Wenn du mehr hast, als du brauchst, gibt es dir die Möglichkeit, etwas abzugeben. Ohne vorgefertigte Form, sondern so, wie es sich für beide Seiten nach Bereicherung anfühlt. Wenn du erkunden möchtest, ob und wie das für dich stimmig sein könnte, verabrede ich mich jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch. Das Gespräch an sich verstehe ich als Geschenk.
